Du musst nur entscheiden, was Du mit der Zeit anfangen willst, die Dir gegeben ist ...
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Im kränklichen Mondenscheine
Im schuddrigen Schattengeschmaus
Ein Herze vermutlich das meine
Wächst still in die Nacht hinaus.
Es wächst durch Beleidigungsschichten,
Raubworte,ein Löwengeraun
Durch dunkel, durch Bäume, durch Sichten
Und anonymen Traum.
Durch schmutziger Torwege Gähnen,
Durch Parke, die lau und platt
Treibts lange unsichtbare Strähnen
In der tagverdatterten Stadt.
Es wächst durch zerplatzende Wände
Durch listiger Drähte Gedröhn,
Durch Schwach- und Armsehlichkeitsstände
Zu noch unerforschten Höh`n.
Unsichtbar und doch unaufhaltsam
Sein Wachstum ist schnelle und dreist
Kein Sprössling seis noch so entfaltsam,
Der solche Bestrebung aufweist.
Wegstrebend von duffen Kavernen,
Plattheiten, Verderben und Schlamm
Einsaugt es die Atmung der Sternen
Ein unaussprechlicher Schwamm.
Die Füle von kosmischen Räumen,
Wo keine Begehrungen störn,
Erstrebt es, hat nicht Zeit zu säumen
Und wuchert in einem Torn.
Sich fürchtet vor keinem Gefüge
Dies nichtstoppenwollende Herz
Und weiss sich drin keine Genüge
Und stürmt höhenwärts, höhenwärts.
Es rankt sich, nennt Plasma das seine
unhörbare Orgelwut
Steigt wilder, dass es sich vereine
Mit Kern- und Koronenglut.
Zitat 46(228):Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
Albert Schweitzer
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