Quelle: NZ MedienDeutschland sucht die Führungskraft: Weil das Zweite ein Show-Format aus Kanada kopieren will, nörgelt ein Medienexperte der CDU über die neueste Blüte des Casting-Wesens. Ein Bundeskanzler Küblböck droht aber noch nicht.
Die Wahrheit ist auf dem Platz: Hartplatzhelden, Erfolgsdruck, Set-Top-Boxen, Eliteschulen und antifaschistische Skalpjäger.
Als Nachfolger des Mainzer Trainers Jürgen Klopp wird der noch bis zum Saisonende aktive Keeper im ZDF Fußballspiele analysieren. Sein zukünftiger Partner Johannes B. Kerner erwartet "einen Typ im besten Sinne."
Nach der Klage eines DFB-Landesverbands darf das Videoportal "Hartplatzhelden.de" keine Amateurfußball-Filme mehr verbreiten. Die Betreiber der Website unterstellen dem DFB Ideenklau. Mit Video
Fast 1900 Vorschläge wurden für den begehrtesten Online-Preis Deutschlands eingereicht. Die Nominierungskommission hat nun 17 Kandidaten für die Endrunde ausgewählt, darunter Websites für Wissen, Politik, Literatur und Videos.
Brennpunkte des Geschehens: Kurt Becks internetfähiger Dienstwagen, Hamburger Verlagskantinen, Springers "Gulag".
Das EU-Parlament sorgt sich um die kulturelle Vielfalt der Medienwelt. Weblogs sollen deshalb finanziell gefördert werden – was ihre Unabhängigkeit gefährden könnte.
Birma ist verwüstet, die Einwohner leiden und brauchen dringend Hilfe. Doch die Weltöffentlichkeit darf nicht allzu viel davon erfahren. Vielen ausländischen Journalisten wurde die Einreise verweigert, darunter auch deutschen.
Heike Makatsch bekommt keine Entschädigung für unerlaubte Paparazzi-Fotos von sich und ihrer kleinen Tochter. Er sehe in den Bildern keine schwere Verletzung der Persönlichkeitsrechte, begründete der Richter die Entscheidung.
Kampusch-Vermarktung, Partner-Vermittlung, Filmchen u.v.a.: Das Internet wird immer voller. Außerdem: warum sich der "Spiegel" jetzt als "gallisches Dorf" versteht.
Geständnis bei "Beckmann": "Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner erhielt als Radiomoderatorin in der DDR Besuch von der Staatssicherheit.
Ipods, Funkwecker oder Espressomaschinen hat die Berliner "Tageszeitung" nicht zu verschenken. Bei jedem Abonnenten wollen sich die Mitarbeiter deshalb mit einer Ansichtskarte bedanken. Das wird schmerzen.
Erstmals seit dem Bekanntwerden ihrer Krebskrankheit steht Schauspielerin Barbara Rudnik vor der Kamera. Die Dreharbeiten für "Commissario Laurenti" begannen in Italien.
Mit dem neuen Webportal "Netz-gegen-Nazis.de" will die Wochenzeitung "Die Zeit" gegen Rechtsextremismus vorgehen. Auch Nazis dürfen auf der Seite mitdiskutieren - solange sie sich an die Regeln halten. Mit Video
Die Gags werden unterwegs rausgeschnitten: wie ARD und ZDF von Olympia berichten. Außerdem: Geld macht nicht glücklich.
Wer sind die wichtigsten Menschen der Welt? Das "Time Magazine" hat wieder einmal 100 Politiker, Entertainer und Wirtschaftspioniere aufgelistet – und damit eine kleine Kontroverse ausgelöst.
Von den grausigen Taten des Josef F. noch geschockt, werden die Bewohner der österreichischen Stadt nun von einer Medienwellle überrollt. Die abgeschotteten Opfer müssen sogar mit Bodyguards vor gnadenlosen Paparazzi geschützt werden.
Zum Graue-Haare-Raufen bzw. "uj-jui-jui": Verlage sind auf der Suche nach den Senioren, finden sie aber nicht. Dabei müssten sie nur mal bei ARD und ZDF anklopfen, denn die würden gerne – nur im Durchschnitt natürlich! – ein paar Alte weniger unter ihren Zuschauern haben.
Nach dem schwachen ersten Quartal hat der TV-Konzern reagiert: Ein eigener Programmdirektor für alle deutschen Sender soll sich verstärkt um "Programm und Marken" kümmern.
Das Verbrechen von Amstetten beschäftigt auch die Blogger. Sie schimpfen die Medien aus und reißen Witze, doch von feministischer Analyse keine Spur. Außerdem: Das Internet schreibt einen Offenen Brief. Der Blogblick.
171 Journalisten wurden im Jahr 2007 in Ausübung ihrer Tätigkeit getötet. Etwa die Hälfte davon starb im Irak. Aber auch China ist kein gutes Pflaster für aufklärerischen Journalismus.
Bei der Verleihung des Ludwig-Börne- Literaturpreises kritisierte Feministin Schwarzer vor mehreren hundert Zuhörern die deutsche "Girlie-Welle". TV-Moderator Schmidt lieferte ihr in seiner Laudatio die verbalen Vorlagen.
Leiharbeitnehmer statt qualifizierter Redakteursstellen. Die Praxis vieler Verlage Redakteursstellen nicht zu besetzen, gefährdet nach Auffassung des Journalistenverbandes die Pressefreiheit.
Der Kulturkampf zwischen ARD/ZDF und den Zeitungen geht unvermindert heftig weiter. Außerdem: Die Mainzer Medientage und Quoten, Klicks und Kohle.