Das Leid der Anderen
Copyright 2007-2008 by Nikola Siemes, Germany
Sie leben zu vielen, eingeengt in ihren Hütten,
versunken im Müll, im Dreck.
Selbst wenn die Sorgen sie überschütten,
entdecken sie einen kleinen Lebenszweck.
Sie haben nicht viel, sie brauchen nicht viel,
der größte Wunsch ist eine Arbeit.
Vor ihrer Augen auf ewig ein Ziel,
doch vor ihren Füßen ein ewiges Leid.
Jeder Tag ein Kampf ums Überleben,
Jede Nacht ein Schlaf voll Angst.
Die Hoffnung liegt in Gottes Segen,
das eigene Leben schon vergessen,
Gedanken vom Alkohol aufgefressen.
Wir leben in Häusern, welche sauber und rein,
täglich Essen ist Normalität,
die Welt in der wir leben so klein,
da unser Blick sich nicht traut in die weite Welt.
Täglich unglücklich wegen dem Beruf,
die Schule fast unerträglich wie gezwungen.
Nur leben für den täglichen Ruf,
durchs Fernsehen in den Schlaf gesungen.
Keine Gedanken an das Leben verschwenden,
denn zu wissen dieses ist nicht gerecht.
Doch die, welche ihre Gedanken senden,
fühlen die Wahrheit und sich menschlich schlecht.
Die Herzen welche sind aus Stein,
leben ihren Egoismus aus.
Keine Wärme kein Leben dringt in sie ein,
nur das beste für sie springt raus.
Das Glück welches liegt vor unseren Füßen,
wird beschmutzt und getreten.
Nichts was wir schätzen, nichts was wir begrüßen.
Nichts was wir lieben, nicht was wir segnen.
Da wir auf ewig unzufrieden.